Neuer Release auf KOMBÜSE Schallerzeugnisse

Johnny Bob „CARNIVAL OF THE BRAHMA SOX“
VÖ: 27.10.2017 (Broken Silence / Believe Distribution Services)

DAS ALBUM KAUFEN!

Trafo / Gesang
Möbius / Gitarre
Fliederjahn / Keyboards
Doktor Jest / Bass
Mondvogel / Schlagwerk

Ehemalige Mitglieder: Üfü Thünder / Gesang

Hamburg, Anfang der Achtziger. Fünf Jugendliche verbringen die Sommerferien musizierend in einem Keller. Danach ist nichts mehr so wie es war.

Den einzelnen Mitgliedern – zum Zeitpunkt der Gründung war keiner der Musiker älter als 17 – wird nach ersten Demoaufnahmen eine gloriose Zukunft im Olymp des Avantgarde Pop prophezeit. Sie nennen ihre Band Johnny Bob, brechen die Schule ab und gehen auf Tournee.

Als Support von King Crimson wird Johnny Bob nach 3 Konzerten im ausverkauften Londoner Marquee Club von Crimson Gitarrist Robert Fripp ihres Support-Status enthoben, da die Band trotz anders lautender Managementverträge ihr Endzeitstück „Tom Bombadil“ in voller Länge spielt und damit den zeitlichen Rahmen sprengt.

Musikalische Differenzen führten kurz nach den Aufnahmen zum Debütalbum und vor Beginn einer USA Tour zum Ausstieg von Üfü Thünder und Fliederjahn, der kurze Zeit später eine erfolgreiche Solokarriere begann mit nicht weniger als vier Nummer Eins Hits in den Billboardcharts. Zeitgleich trennt sich die Band folgerichtig von ihrem Management, das gegen den neuen Sänger Trafo geklagt hatte, da dieser sich weigerte, die erste LP „Carnival of the Brahma-Sox“, dessen Texte noch von Üfü Thünder geschrieben worden waren, zu veröffentlichen.

Das war 1996. Die Band zerfiel.

Und so wurde es still um Johnny Bob.

20 Jahre später. Das Unmögliche wird Realität, als Trafo überraschend im klangbrause Studio von Doktor Jest aufkreuzt und sich beide alte Aufnahmen anhören. Im Anflug von Rausch durch Roten Abishay singt Trafo die Songs der ersten LP noch einmal ein. Die Texte dazu schreibt er innerhalb weniger Minuten. Dann verschwindet Trafo spurlos.

So obliegt es Doktor Jest, die verstreuten Mitglieder zusammen zu rufen und die entscheidende Frage zu stellen. Fliederjahn kommt zu spät zu dem Treffen im Obergeschoss des Bad Malente-Gremsmühlener Wasserturms, aber er kommt und am Ende des Tages schneit auch Trafo überraschend zur Tür herein. Etliche Shishas und Dosenbierpaletten später ist die Entscheidung gefallen: Johnny Bob veröffentlichen ihre totgeglaubte Platte „Carnival of the Brahma-Sox“! Wir schreiben das Jahr 2017.

„Carnival of the Brahma-Sox“:

In der von dem Autoren Hannes Moorhahn stammenden Kurzgeschichte geht es um eine Gruppe Aliens – die Brahma-Sox -, welche einen Jahrmarkt infiltrieren und dort Johnny Bobs Freundin entführen. Nun muss sich Johnny den Prüfungen der außerirdischen Gestaltwandler stellen, um seine Angebetete wieder zu bekommen. Dabei begegnet er Verbündeten, Verdammten und Weltzerstörern wie dem Ariola Tellerwäscher, der Katze Mad Jazz oder Ringer Beelzebubba, um im Finale dem Schrei eines Schmetterlings zu folgen, der das Tor in eine andere Dimension öffnet, in die Johnny Bob die Brahma-Sox mit Hilfe des Ulumulu Totems verbannt.

„Carnival of the Brahma-Sox“ gilt bereits vor Veröffentlichung als DAS ultimative Konzeptalbum des Art Rock, in einem Atemzug zu nennen mit Genesis‘ „The Lamb Lies Down On Broadway“ oder Marillions „Misplaced Childhood“. Inhaltlich scheint es völlig unverständlich, ist dabei von einer tiefen Wahrheit erfüllt, vergleichbar mit den Frühwerken Steinbecks.

„Ich muss 7 Sterne vergeben. Ich kann nicht anders.“ (Pop Hard, 7 von 7 Sternen, Autor Stefan Witt)

„Carnival of the Brahma-Sox ist das Meisterwerk, das es nie geben durfte, nie gegeben hat und dass es nun doch gibt. Iä! Shugey!“ (Y, 11 von 12 Punkten, Autor Mark Strymmer)

„Bis zu dieser Platte dachte man, da käme nichts mehr im Meer der Klänge.“ (5 von 5 Grammophonen im „Wäldensteyner Boten“, Autor Jesus Delfin Karlstal)

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