Musikräume in der arabischen Welt – Goethe-Institut und Hamburger Küchensessions präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus der Region Nah Ost-Nordafrika

GI_Logo_Claim_horizontal_green_RGB-green-350pxDas Wohnzimmer wird zum Konzertsaal. Die Küche zur großen Bühne. Namenhafte Künstlerinnen jammen auf dem Sofa und aufstrebende Newcomer präsentieren sich zwischen Couchtisch und Bücherregal von ihrer besten Seite. Die Goethe-Institute in der Region Nordafrika/Nahost präsentieren Live-Performances in Privaträumen – in Anlehnung an das Hamburger Projekt Hamburger Küchensessions. Junge Musikerinnen und Musiker sowie erfahrene Bands bieten eine breite Palette von traditionellem Liedgut bis hin zu Arabic Alternative Rock. Dabei reflektieren sie ihre Umgebung mit zeitgenössischer Lyrik und modernen Klängen.

Doch die Veranstaltung endet nicht im kleinen Kreis. Das Herzstück des Projekts ist eine Onlineplattform, auf der jedes Konzert weltweit und kitschen-session-final-weiss-kleinerimmer wieder von neuem erlebbar ist. So bekommen die Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, sich auch einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und gegenseitig mehr über sich herauszufinden. In einer Region, in der Konzerte im öffentlichen Raum oftmals gesellschaftlichen Restriktionen unterliegen, wird Musik im Privatraum und Internet erlebbar.

Die Live-Konzerte werden als kleine, lokale Veranstaltungen in privater Atmosphäre organisiert, wobei das Publikum ganz nah an die Musik herankommt. Die Konzerte finden verteilt in der arabischen Welt in Alexandria, Beirut, Bethlehem, Baghdad, Gaza, Kairo, Khartum, Ramallah oder Tunis statt.

Förderung zum Austausch und zur Vernetzung

Das Goethe-Institut und Hamburger Küchensessions möchten mit ihrer Initiative Musikerinnen und Musiker miteinander vernetzten und für das Publikum in der arabischen Welt ebenso wie in Deutschland zugänglich machen.

logoDie Hamburger Küchensessions sind ein Video-Blog, eine Konzertreihe und CD-Projekt, das sowohl Newcomern der Singer-Songwriter-Szene, als auch namhaften Künstlern eine Plattform bietet. Durch die Kooperation mit dem Goethe-Institut werden nun auch verstärkt Musikerinnen und Musiker aus Ägypten, dem Libanon, dem Irak, den Palästinensischen Gebieten und dem Sudan eingebunden. Die einzelnen Sessions des Musikraums sind als Video frei im Internet, unter anderem in einem separaten Kanal auf YouTube sowie auf dieser Website, einsehbar. Die Kooperation begann im April 2016 und läuft noch mindestens bis Ende 2017.

Hamburger Küchensessions gehen raus!

Öffentliche Konzerte werden auch mit arabischen und deutschen Musikerinnen und Musikern am 21.09.2016 in Hamburg im Rahmen von „Hamburger Küchensessions gehen raus!“ veranstaltet. Die Sommer-Konzertreihe wird seit 2014 in Szenetreffs der norddeutschen Metropole organisiert. Mehr Infos:

Hamburger Küchensessions gehen raus 2017!

Projektwebsite: http://www.goethe.de/Musikraum

YouTube-Kanal: http://www.YouTube.com/+GoetheRamallah

Partner:

Hamburger Küchensessions – http://www.kuechensessions.de

In Kooperation mit:

Indiepush – http://www.indiepush.com

Indiepush bietet mit seiner Website eine Onlineplattform auf der unabhängige Künstlerinnen und Künstler aus der arabischen Welt ihre Musik ohne Plattenlabel verbreiten und direkt an ihre Fans vertreiben können.

Kontakt:

Laura Hartz

Institutsleiterin, Goethe-Institut Ramallah

director@ramallah.goethe.org

Ahmed Qatamesh

Projektkoordinator, Goethe-Institut Ramallah

Ahmed.qatamesh@ramallah.goethe.org

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