Küchensession #76 | Mine

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Mine ist die Summe vieler klingender Ideen und umherschwirrender Worte. Der gemeinsame, verbindende Nenner ist eine einzige Person. Denn Mine ist ein Soloprojekt. Die Mainzerin führt darin Klänge zu Melodien und Worte zu Texten zusammen. Zwei Hände voll Lieder, zahlreiche Facetten, eine ganze Band. So ganz allein ist dann doch nicht.

Seit Kurzem erst schreibt Mine Songs, nimmt sie auf, fährt mit ihrer Band über die Lande und präsentiert ihre Musik den Menschen. Sie schreibt Lieder, die emotional berühren, die melancholisch, leicht und nachdenklich sind, deren Schwerpunkt auf einer Klaviertaste zu balancieren scheint. Intellektuelles Kopfzerbrechen ist in ihren deutschsprachigen Texten nicht zu finden. Stattdessen: Lyrischer Minimalismus, der getragen wird von ausgefuchsten Arrangements. Mines Rhythmen sind ein Sog, kein Selbstzweck. Gitarren, Trommeln, ein Vibraphon und schwarze und weiße Tasten verlegen dazu weiche Klangteppiche. Auf denen führt Mine ihre Stimme spazieren. Auf ihrem Weg streift sie den Hip Hop der Stuttgarter Schule und Genres wie Folk, elektronische Musik und Jazz.

Mine weiß was sie tut, was ein Song erzählen will und was er verschweigen darf. Und das wichtigste: Sie ist die Hauptperson in ihren Liedern. Ihre Stimme, das Songwriting und die Texte tragen ihre Handschrift. Und wovon handeln ihre Zeilen? „Hauptthema ist auf jeden Fall ein kleiner Kampf zwischen Herz und Kopf, was nicht heißt, dass es sich nicht vereinen lässt.“ Der Streit zwischen Logik und Liebe, Gefühl und Gehirn, er prägt „Herzverleih“, die erste CD von Mine. Es vereint die vielen Ideen, die Mine durch den Kopf jagen. Sie fängt sie ein, denn sie ist Herrin in ihrem eigenen Herzen. Dort wohnt sie allein, ist aber nie einsam!

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