Küchensession #9 | Julia A. Noack

JULIA A. NOACK ON THE WEB: www.julianoack.com

Julia A. Noack wurde geboren in der Nähe von Köln. Ihre erste Gitarre bekam sie mit zehn Jahren, und ihren ersten Song schrieb sie mit sechzehn. Dennoch brauchte es eine ganze Schullaufbahn, einige Jahre im Ausland (USA, Paris, Athen) und ein abgeschlossenes Dolmetscher-Studium, bis es Julia klar wurde, dass es nie ausreichen würde, die Musik nur nebenher laufen zu lassen. 2006 entschied sie, ihre Musik endlich zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen, und zog nach Berlin.

Live @ Hamburger Küchensessions Festival 2012

Kurz danach erschien 2007 ihr Debüt- Album piles & pieces (phonector), ein folkiges, klassisches Singer-Songwriter-Album, das von den Kritikern hoch gelobt und vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

2010 erschien Julia A. Noacks zweites Album 69.9 (Timezone). Der Gesang ist hier spröder, die Gitarren sperriger, die Texte, Kompositionen und Arrangements experimenteller. Man hört verstärkt Einflüsse aus dem Indie-Bereich; gezielt eingesetzte elektronische Sounds brechen das Akustische immer wieder auf. Und: Man hört die Band. Mit einer Handvoll exzellenter Berliner Musiker, die sie zum Teil auch bei ihren zahlreichen Live-Konzerten begleiten, hat Julia A. Noack ein Album eingespielt, das über das klassische Singer-Songwriter-Image hinauswächst. Wieder sind Presse und Publikum begeistert. Kritiker inspiriert das neue Werk zu Vergleichen mit Nick Drake, Cat Power, Aimee Mann und Sophie Hunger.

Mit bislang rund 50 Shows im Jahr tourt die Künstlerin durch Deutschland, die Benelux-Staaten, Österreich und die Schweiz. Ihre Live-Shows spielt sie entweder alleine, im Duo, oder mit ihrer kleinen Band.

Wer Julia A. Noack zuhört, ist gefesselt von ihrer Ausstrahlung, ihrer Authentizität, und der Bandbreite an Emotionen, die sie auf der Bühne zum Leben bringt. Mit einer Stimme, „die eben nicht wie alle anderen Fräuleinwunders klingt“ (Gaesteliste), singt Julia ihre Songs, die, mal kraftvoll und explosiv, mal verspielt und melancholisch, doch alle eines gemeinsam haben: Sie gehen direkt unter die Haut, krallen sich dem Hörer unverblümt und unverschämt emotional ins Fleisch, und sind so leicht nicht mehr los zu werden, sobald sie einmal in seiner Blutbahn sind.

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