Küchensession #193 | Georg auf Lieder

GEORG AUF LIEDER ON THE WB: http://www.georg-auf-lieder.de

FOTOS VON DER SESSION

Die Session von: 2012 findest Du HIER!

Das neue Album „Mano Grand“ erscheint am 20.05.2016!

„Mano Grande“ vorbestellen:
Google Play: http://www.umgt.de/6WR2pG
iTunes: http://www.umgt.de/Qc4PKJ
Saturn: http://www.umgt.de/8NPGhh
GEORG AUF LIEDER IST BALD AUF

GEORG AUF LIEDER IST BALD AUF TOUR:
http://www.eventim.de/georg-auf-lieder

Dafür, dass Georg auf Lieder im Mai erst sein zweites Album veröffentlicht, hat der in Hamburg geborene und in Berlin lebende Musiker bereits einen weitverzweigten Weg hinter sich. Ein Weg, der mit „Mano Grande“ einen gewissen Kreis schließen wird, von seinen Anfängen als Punkrock-Musiker, über seine Phase als der hochgeschätzter Straßenmusiker am Alexanderplatz, einem ersten, recht introspektiv und ruhig gehaltenen Album bis hin zu diesem neuen Werk, das Georg auf Lieder nun – zumindest partiell– so fordernd rockig zeigt, wie man es wohl von ihm bis auf weiteres nicht erwartet hätte. Dabei liegt es auf der Hand, kennt man Georgs Credo: „Das ganze Ziel ist ja, mein Leben lang Musik machen. Ich finde Stagnation und das immer wieder neue Ausformulieren eines bereits gegebenen Rasters nicht erstrebenswert. Kunst sollte ebenso in Bewegung sein wie die Menschen, die sie erzeugen“, sagt er. Davon berichtet sein neues Album, das er bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung im Rahmen von fünf Deutschland-Shows in Köln, Frankfurt, München, Leipzig und Berlin zwischen dem 2. und 6. Juni live vorstellen wird.

Georg auf Lieder verwandelt Ereignisse und Emotionen in Lieder. Gepaart mit seinem direkten Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie verzaubert er auf seinen Konzerten das Publikum und erzeugt ein selten intensives Kollektiv-Gefühl, bei dem fast jeder Zuhörer denkt: Er spricht aus, was ich fühle. Georgs Blick auf die Welt, die Sorgen und Nöte jedes Individuums wurden dabei von klein auf geschult. Der Hamburger mit bolivianischen Wurzeln stammt aus dem Vergnügungsstadtteil St. Pauli, einem verdichteten Prisma des Oben und Unten einer Metropole. Georg saugte all diese Geschichten und Lebensentwürfe auf und brach im Alter von 17 die Schule ab, um mit einer Poppunkband durchzustarten. Doch kurz bevor es so weit sein sollte, löste sich die Band auf.

Georg auf Lieder machte alleine weiter und brachte sich selbst das Singen bei. Er übte seine Gesangskunst als Straßenmusiker am Berliner Alexanderplatz. Dort avancierte er zur kleinen Berühmtheit – viele Zuhörer kamen regelmäßig wieder. Deutschlandweite, selbst organisierte Konzerte sprachen sich herum, von Show zu Show kamen mehr Menschen. Seine selbstproduzierte erste Demo-CD verkaufte er bis auf das letzte Exemplar. Damit war es nur eine Frage der Zeit, bis die Plattenfirmen bei ihm anklopfen würden. Letztlich unterschreibt er beim Branchenprimus ‘Universal’ und spielte „Alexanderplatz“ gemeinsam mit Produzent Christian Neander (Selig) ein. Mit dem Album ging er, nicht immer, aber doch oft begleitet von einer kleinen Backing Band, auf Tournee – mal als Headliner, häufig auch im Vorprogramm von Künstlern wie Imagine Dragons, Milow, Rea Garvey, MIA, Amy MacDonald, The Stranglers, The Script und Juli.

Diese ganzen Live-Erfahrungen prägten denn auch das Songwriting für das zweite Album. „Vor der ersten Platte hatte ich ja Straßenmusik gemacht und viele Soloshows gespielt – dabei wollte ich schon immer mit einer Band Musik machen“, erzählt er. „Durch das Livespielen hat sich das Songwriting dann auch verändert: Ich komme ja aus dem Punk- und Stoner-Rock, und so sollte meine zweite Platte eben auch mehr nach vorne gehen und dabei immer gute Hooks haben. Mein Anspruch war: Gute Popmusik zu machen und gleichzeitig mehr reinzubringen, wo meine Wurzeln liegen. ‘Mano Grande’ fängt gut ein, wo ich gerade im Leben stehe. Die Platte entspricht meinen Charakter.“

Den Weg zu diesem Album beschritt er in Spanien, gemeinsam mit seinen ständigen Begleitmusikern Oli Friedrich (Schlagzeug) und Frank Binke (Bass). Dort enterten die drei gemeinsam mit dem Produzenten Roy Knauf (Deichkind) ein Studio für vier Wochen. „Der Gedanke war, sich für die Aufnahmen einmal komplett rauszunehmen, etwas Verschworenes zu haben: wie eine Gang, die zusammen unter einem Avocado Baum Songs aufnimmt und gemeinsam daran feilt. Alles sollte organischer klingen, lebendiger, erdiger.“ Den letzten Schliff erhielten die Aufnahmen dann in Berlin, wo sich Georg für weitere vier Wochen mit Robert Stephenson (Mighty Oaks, Farin Urlaub) in einem Studio einschloss und an Melodien, Overdubs und letzten Ideen – sowie zwei nachträglich hinzu gekommenen Songs – arbeitete.

Georgs Texte, in ihrer Klarheit schon immer berührend und in ihrer Aussage evident, scheinen diesmal noch mehr aus dem Leben gegriffen zu sein als beim Debüt: „Ich habe nichts gegen ungewöhnliche Themen, aber ich möchte den Hörer davor bewahren zu glauben, er müsse erst ein Lyrik-Seminar absolvieren, um zu verstehen, worüber ich singe“,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.