Küchensession #209 | Carrousel

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Nach zwei Studioalben (Tandem 2010, En équilibre 2012) und ei-ner Live-CD/DVD (Un tour de Live 2013) kehrt CARROUSEL mit neuem Album «L’euphorie» zurück auf die Bühnen.

«L’euphorie» ist für Sophie Burande und Léonard Gogniat, die bei-den Köpfe hinter CARROUSEL, bereits ihr drittes Album. Und Euphorie ist hier durchaus angebracht: Gemeinsam mit dem französischen Produzenten Jean-Louis Piérot, welcher mit namhaften Künstlern aus Frankreich wie z.B. Bashung, Etienne Daho, Thiéfaine, Miossec, Renan Luce oder Bénabar zusammen gearbeitet hat, wurden dafür in Paris 13 eigene, wunderschöne und abwechslungsreiche Songs eingespielt. «Er hat uns den Mut zu neuen Tönen gegeben», betont Léonard Gogniat. «Dabei ist CARROUSEL sich selbst treu geblieben, kommt aber noch etwas frischer und lebendiger daher und mit viel mehr Klavier als bisher.»

Ein Karrusell bewegt sich, dreht sich, leuchtet vielfarbig, begeistert und erfreut die Menschen. Deshalb ist die Namenswahl von CARROUSEL alles andere als zufällig. Sondern vielmehr Synonym für die Musik der Gruppe, die im 2009 ihre ersten Konzerte gespielt hat.

Zwei Jahre vorher weilte der Schweizer Léonard Gogniat in Südfrankreich. Mit dabei war sein Akkordeon. Auf diesem hat er für sich selber musiziert und nach Melodien gesucht. Dabei wurde er von einer zweiten Akkordeonstimme abgelenkt. Denn: Unweit von ihm war die Französin Sophie Burande in gleicher Mission beschäftigt. So haben sich die beiden kennengelernt und festgestellt, dass die musikalischen Vorlieben, die Stimmen und die Charaktere hervorragend miteinander harmonieren. Seither schlagen die Herzen im gleichen Takt.

Wie man ihre Musik nennt, spielt für sie keine Rolle. Ganz im Gegensatz dazu, was sie mit ihrer Musik aussagen. Respektive, was davon beim Publikum ankommt. «Uns sind die Worte, der Text sehr wichtig», betonen Sophie Burande und Léonard Gogniat. «Uns ist es wichtig, eine Bildsprache zu kreieren, in der sich die Zuhörer wieder finden, erkennen und wohl fühlen.» Wohl auch deshalb war die Herangehensweise für das neue Album anders als bisher. CARROUSEL haben sich zuerst für eine Woche in einem Haus in einem Rebberg in Frankreich aufgehalten und erste Musik und Texte geschrieben. Später folgte eine Woche in der Stadt Amsterdam, wo weitergearbeitet und überarbeitet wurde. Nochmals später eine weitere Woche in Auvergne. «In allen drei Wochen waren wir jeweils hoch konzentriert und fokussiert auf unsere musikalische Arbeit.»

Neu beim Album «L’Euphorie» ist auch die Zusammenarbeit mit einem Produzenten. «Wir dachten uns, dass uns beim dritten Album eine professionell fundierte Zweitmeinung nur gut tun kann. Jean-Louis Piérot haben wir aufgrund von anderen Produktionen, die wir von ihm kennen, ausgewählt. Er hat uns bei den Arrangements grossartig unterstützt und auch Musiker aus der französischen Szene für die Aufnahmen vermittelt. Für uns war diese neue Art der Produktion – wir haben insgesamt etwa ein Vierteljahr mit Piérot zusammengearbeitet – wirklich sehr wertvoll und eine wichtige Erfahrung!» Auf der neuen CD fassen CARROUSEL ihr aktuelles Lebensgefühl zusammen. Bei aller Euphorie bleiben sie dabei bewusst «auf dem Boden», weil das Leben schliesslich nicht nur Sonnenschein, sondern auch Schattenseiten bietet.

Musik ist die grosse Leidenschaft von Sophie Burande und Léonard Gogniat. «Sowie unser gemeinsames Glück, das wir gerne mit unserem Publikum teilen. Unsere grösste Freude ist es, bei den Zuhörern ein Lächeln auszulösen und zu sehen, dass (auch) sie für einen Moment die Zeit vergessen.» Wer sich die CD gönnt, kann sich davon überzeugen, dass das keine leeren Worte sind. Vor allem aber stehen CARROUSEL gerne auf der Bühne. Weil sie den direkten Kontakt mit dem Publikum lieben. Und nach über 400 Konzerten in der Schweiz und im Ausland zählt die Gruppe zum festen Bestandteil der Schweizer Bühnenszene und überrascht weiterhin das Publikum an jedem einzelnen Konzert.

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