Küchensession #117 | Café612

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Café 612 aus Ludwigsburg fangen mit deutschsprachigen Texten und zwei Gitarren die kleinen und großen Gefühle des Lebens ein.
Die Band verarbeitet in ihren Liedern das, wofür es oft schwer erscheint, die passenden Worte zu finden – für das Suchen und manchmal auch das Finden, für den Kater nach diesem Abend, der irgendwie nicht so gut lief, für die Angst vor dem, was kommt, und das Hoffen auf das, was vielleicht kommen wird. Das alles könnte kitschig sein, wäre da nicht ab und zu dieses Scha-la-la-la, das hier eigentlich nicht hingehört, und doch so sehr passt. Die Hamburger Band Tocotronic hat einmal behauptet: „Über Sehnsucht kann man nur schlechte Lieder schreiben, man neigt doch sehr dazu zu übertreiben“. Aber man neigt dazu, an dieser Aussage zu zweifeln, wenn man die Lieder von Café 612 hört. Das hier ist ehrlich, dass es weh tut.

Unter dem Namen Alcoholic Sunrise waren die beiden Gründungsmitglieder seit 2004 auf deutschen Bühnen unterwegs und spielten neben zahlreichen Club- und Kneipenauftritten u. a. als Support für Götz Widmann (Ex-Joint Venture) und mit verschiedenen Künstlern der New Yorker Anti-Folk-Szene (u. a. Toby Goodshank / Ex-Moldy Peaches).
Café 612 ist Teil des Omaha-Netzwerkes, das von Gisbert zu Knyphausen gegründet wurde. Ende 2011 wurde aus dem ursprünglichen Sogwriter-Duo ein Quartett mit Bass und Besenschlagzeug. Im März 2012 stellte die Band ihr erstes Album fertig, das über Omaha Records bezogen werden kann.
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DISKOGRAFIE:
Sterbenimnovember Sampler (2004/SIN Records)
Korken Knallen EP (2004/SIN Records)
Sketchbooks Sampler (2006/urbanprovince)
Mach das Licht aus LP (2006)
Omaha-Sampler #6 (2010/Omaha Records)
Omaha-Sampler #7 (2011/Omaha Records)
Café 612 (2012/Omaha Records)

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