Küchensession #130 | ABAY

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Aydo Abay hat sich mit den Chimären seiner Vergangenheit an einen Tisch gesetzt und sie mit in die Schlafzimmer seiner Zuhörer der Zukunft genommen. Die Gegenwart heisst ABAY – nach BLACKMAIL (lange her) und KEN (auf Pause) – sein neuestes Projekt zusammen mit Jonas Pfetzing, Gitarrist der Band JULI. So unerwartet diese zufällige Begegnung der beiden Musiker Früchte getragen hat, genauso lautlos hätte sie auch verrotten können. Aber es wurde gut. So gut, dass ihr gemeinsames ABBA Cover „I have a Dream“ von den wählerischen Schweden zur Veröffentlichung freigegeben wurde (diesen Ritterschlag kann bisher nur noch MADONNA für sich verbuchen); sogar so gut, dass die legendäre Letterman Show auf den Song aufmerksam wurde und Promotion-­‐Material angefordert hat. Im heutigen Hashtag Instafame Pop Vielerlei warten die Stücke von ABAY mit einer Intensität auf, die teilweise an die Atmosphäre von Depeche Mode’s Album „Songs for Faith and Devotion“ erinnern, den Pop-­‐Pathos stellenweise ad absurdum führen, zum Überborden bringen, im Off verschwinden lassen und dabei viel Platz für Interpretationen lassen. Große Gefühle werden zu Wolkengebilden, Einzelheiten zu harmonischen Gefügen.

Die Musiker kennen das Gewerbe. Sie lassen sich von den blinkenden Sternchen des Pop-­‐Himmels nicht beindrucken, sondern nutzen ihre Strahlkraft und zeichnen sie in den buntesten Farben. Aydo Abay nennt das Post-­‐Pop. Und Ingmar Bergman hat endlich die musikalische Interpretation für sein Film-­‐Zitat aus Face to Face gefunden: „To feel. To trust the feeling. I long for that.“ Der Weg dorthin war nicht einfach. Die Stücke mussten vier Jahre heranreifen, ausgearbeitet werden -­‐ die zufällige Begegnung der beiden Musiker wird zunehmend zur schicksalhaften; die gemeinsamen Früchte reifen. Dazwischen liegen diverse andere Projekte der Künstler, wie zum Beispiel Soundtrack-­‐ Arbeiten zu verschiedenen Kurz-­‐und Spielfilmen. Was in akribischer Kleinstarbeit der beiden zentralen Musiker, unter Mithilfe beteiligter Künstler, herausgekommen ist, lässt kaum Wünsche offen. Im Herbst erscheint eine erste EP und damit einhergehende Liveauftritte. Anfang 2015 soll das Album erscheinen. Die Früchte dürfen geerntet werden.

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